Archiv der Kategorie 'Musik'

Montag, 28. Januar 2013
Stacey Kent: Breakfast on the Morning Tram


Breakfast on the Morning Tram von Stacey Kent:
For non-german readers: An article about the an CD of Stacey Kent

Den ganzen Abend lief im Dienheimer Hof, einem seit neuestem von Jill und Dagmar Merle in Bad Kreuznach betriebenen Restaurant und Weinwirtschaft, diese jazzige Musik im Hintergrund. Eine Frau singt typische Bar-Musik, mit melodischer und kraftvoller Stimme, Songs und Balladen, mal in Englisch, dann wieder in Französisch. Schön und bezaubernd.
In einer vom Stimmengewirr der Gäste etwas ruhigeren Minute identifizierte mir mein Shazam Sängerin und CD. Und ich machte bei mir eine Bildungslücke aus: Das ist Jazz-Musik vom allerfeinsten. Stacey Kent, seit über 20 Jahren als Sängerin tätig, mit inzwischen 10 CDs. Jedem zu empfehlen (und übrigens auch der Dienheimer Hof: http://www.facebook.com/pages/Dienheimer-Hof-Weinwirtschaft/405845512811098?fref=ts ).

Die preisgekrönte CD "Breakfast On the Morning Tram" gabs übrigens für knapp 5 Euro bei iTunes. Kaufen!


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Samstag, 30. Juni 2012
Saxophon-Jazz vom feinsten: Candy Dulfer
Wer gute Saxophonmusik mit Funky-Einschlag liebt, kommt an der 1969 in Holland geborenen Saxophonistin Candy Dulfer nicht vorbei. Einer der besten weiblichen Alto- und Tenorsaxophonistinnen weltweit, die neben einem Dutzend Soloalben mit fast allem gespielt hat, was Rang und Namen hat (Dave Stewart (Eurythmics), Prince, Pink Floyd, Van Morrison, Blondie).

Auch wer noch nie etwas von ihr gehört zu haben glaubt: Lily was here, Filmmusik zum gleichnamigen Film, machte sie 1989 bekannt und berühmt:





Doch auch ihre aktuellen Alben kann ich jedem nur empfehlen. Sehr schön auch ihr letztes Album Funked Up & Chilled Out.
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Mittwoch, 14. September 2011
Katzenjammer - erfrischende Musik aus Norwegen


A Kiss Before You Go von Katzenjammer:
For non-german readers: An article about the norwegian band "Katzenjammer"


Einer der erfrischesten Bands der letzten Jahre ist auf dem Weg aus der Nische des Geheimtipps in den Mainstream der Hitparaden: Seit letzten Sonntag in SWR3-Land auf Platz 1 der Charts (mit dem Titel: I Will Dance When I Walk Away), ist diese 4-Frauen Band eine der coolsten und innovativsten Bands der letzten Jahre. Natürlich aus Skandinavien. Natürlich aus Norwegen.



Der Musikstil wird in der Wikipedia ein bischen hilflos als Folk-Rock bezeichnet, und für Ihre erste Platte trifft das durchaus zu: Ein bischen Dixie Chicks, viel Leningrad Cowboys, etwas B52. Je nach Betrachtungsweise finden sich in den Songs aber auch Anleihen von Jazz, Rock, Balkan-Musik, Folk, Country und Chanson.
Der ungewöhnliche Sound resulitiert auch aus der Vielzahl von Instrumenten, von Bass-Balaleika (!) bis zu Trompeten und Quetschkommode. 3 der 4 Bandmitglieder haben gemeinsam am Nordischen Institut für Bühne und Studio (NIIS) in Oslo Musik studiert, und alle spielen deutlich mehr als ein Instrument.
Mehr als alles andere ist aber die Band eine Live-Auftritt-Band, die in der Lage ist, mit überbordenden Musikelementen richtig Stimmung zu machen: Die Hermes House Band lässt grüßen!

Nicht alle Stücke sind wie die aktuelle Single-Auskopplung solche Party-Songs. Zwar ist auf der Vorgänger-Platte Le Pop mit A Bar in Amsterdam ein weiteres Stück dieses Stils zu finden, doch die anderen Stücke sind durchaus ganz anders gelagert. Während auf der vorherigen CD noch eine starke Betonung auf dem Folk zu finden ist, ist die aktuelle Platte sehr viel poppiger und dadurch manchmal auch gefälliger, was aber kein Kritikpunkt sein soll. Allein die Neuinterpretation von Land of Confusion ist die ganze CD wert!

Ein interessanter Aspekt ist die Sammelleidenschaft der Bandmitglieder, was melodische und stilistische Versatzstücke angeht. Wäre die schiere Zahl der Ähnlichkeiten mit anderen Stücken oder kurzen Melodiesamples nicht so umfangreich, würde man an einigen Stellen von Plagiaten sprechen wollen.



So findet sich der Stil und Melodie der skandinavischen Sängerin "Amy Diamond" aus dem Anfang des 21. Jahrhunderts in 2 Stücken sehr deutlich wieder, und auch sonst wird im der Gesangsstil vieler Bands der letzten Jahre, von Lenka bis In-Grid, hemmungslos geräubert. Aber da dies in so schnellem und spielerischen Wechsel und in einer überbordenden Vielfalt geschieht, sind es musikalische Zitate und kein von Einfaltslosigkeit geprägter Notenraub. Und macht umso mehr Spaß!

Tolle Musik und tolle Gruppe. Nur zu empfehlen!
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Montag, 27. September 2010
TARJA - My Winter Storm


My Winter Storm von Tarja (alias Tarja Turunen):
For non-german readers: An article about the 2008 solo album from Tarja Turunen. I like it very much!

Die Diva des Opera Metal als Solo-Sängerin. Wo die Finnin Tarja Turunen ihre Stimme mit ihrer Gruppe Nightwich noch in wummernden Metalbeats badete, hat sie auf ihren Soloalben eine angenehme Synthese zwischen moderner Musik und opernhafter Stimmgewalt gefunden.
My Winter Storm (...)

Der ganze Text hier

Tarja mit Walk Alone:

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Freitag, 30. April 2010
Endlich: Kate Nashs neue CD ist da!!


My Best Friend is You von Kate Nash:
For non-german readers: An article about the great new album from the fascinating Kate Nash.

Endlich ist die neue CD von Kate Nash da. War die Engländerin in den letzten Jahren zu Hause total angesagt, ihre CD (Made of Bricks) in UK auf Platz 1 und ihr Auftritt auf dem Festival in Glastenbury sehenswert (wurde wie jedes Jahr von der BBC live gesendet!) - in Deutschlands Mainstream war sie eher unbekannt. Dazu sind ihre Songs/Balladen doch zu sperrig und insbesondere (...)

Der ganze Text hier

Hier ihr Auftritt 2007 mit "Foundations"beim genialen Jools Holland in der BBC:

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Samstag, 6. März 2010
Unbedingt hören: Regina Spektor


Begin to Hope von Regina Spektor:

Super Sängerin, super Stimme, super Balladen - Regina Spektor sollte man unbedingt mal gehört haben. Und ihre aktuellen Platte "Begin to Hope" sowieso.
Am besten mal bei iTunes sich die Stücke anspielen lassen!

Gestern, bei Raab's "Superstar für Oslo"-Casting: Sängerin Kerstin Freking hatte schon wieder einen Song von ihr gecovered - mit perfekter Spektor-Stimme. Sie muss als kleines Mädchen mal eine Platte von Spektor gehört und dann beschlossen haben: so singe ich auch!
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Donnerstag, 24. Juli 2008
Plattentip: Lessons to be Learned von Gabriella Cilmi
Während in England der Titel Sweet abou me chartmäßig auf dem absteigenden Ast ist, wird er in Deutschland gerade dauerhaft gespielt.
Dabei sollte man sich die ganze Platte anhören, denn (...)

Der ganze Beitrag mit Link zum Song und den Lyrics hier
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Donnerstag, 22. November 2007
Nachtrag...

Hier ist das Video.
Ja, ja, ja.
Ein paar von Euch haben es natürlich bemerkt. Meine Saxophonnummer "A Bossa for Betty" von John O'Neill auf der Terasse ist tatsächlich Playback - aber gespielt habe ich es natürlich trotzdem, im Studio (=Wohnzimmer) sozusagen.
So ein Saxophon ist eine verflucht laute Angelegenheit, und die meisten unserer Nachbarn können, glaube ich, ein halbes Dutzend Live-Performances im Freien an einem Sonntagnachmittag nicht so recht würdigen...
Also hat mir Ingrid an der Kamera geholfen, und ich habe erst die Audioaufnahme gemacht, dann die Aufnahmen draußen. Hier ist das Video.
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Sonntag, 16. September 2007
Noch mal Saxophon von mir!

Hier noch einmal ein kleines Experiment in Sachen Videoschnitt und Saxophon.
Das Stück heisst "A Bossa for Betty" von John O'Neill, mit mir am Alt-Saxophon und einer Playalong-CD als Begleitung (sozusagen eine Karaoke-CD für Musikinstrumente).
Hier ist das Video.
Und hier das Lied als MP3.
Der ganze Artikel hier.
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Dienstag, 11. September 2007
"Lullaby in G"
Ich beim Musikmachen mit meinem Saxophon.
Ich habe das Filmchen zum experimentieren mit der Filmschnittsoftware angefertigt:
Zum Video hier klicken
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