Archiv der Kategorie 'Science Fiction'

Sonntag, 20. August 2017
Die SF-Nebula-Awards 2017





Ein paar Gedanken zu den Nebula Awards für 2016

von Klaus Marion



Neben den HUGOS, dem Publikumspreis in der SF und Fantasy, gibt es ja auch noch die Nebula-Awards, die von der amerikanischen SF- und Fantasy Autorenvereinigung (also den Profis) meist ein oder zwei Monate vorher verliehen werden.
Es ist immer wieder überraschend, wie in manchen Jahren Autoren und Leser einer Meinung sind - und dann in manchen Jahren völlig unterschiedliche Bewertungen über die besten Romane und Geschichten vorherrschen.
Es ist ganz interessant, sich mal die Ergebnisse anzusehen - denn dieses Jahr scheint ein Jahr zu sein, das viel Einmütigkeit in diesem Bereich zu zeigen scheint:

Der Gewinner steht oben, die nachfolgenden Nominierten sind *nicht* in der Reihenfolge der Stimmen aufgelistet (Sternchen bedeutet HUGO-nominiert):

Best Novel

*All the Birds in the Sky, Charlie Jane Anders (Tor; Titan)

Borderline, Mishell Baker (Saga)
*The Obelisk Gate, N.K. Jemisin (Orbit US; Orbit UK)
(...)

Der ganze Artikel hier
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Sonntag, 11. Juni 2017
HUGO 2017 - die Novelettes
Die besten SF-Romane 2016
Der HUGO 2017 im Bereich Novelettes

von Klaus Marion

Seit 1953 wird im Sommer für die Werke des Vorjahrs der Science Fiction Achievement Award (nach dem SF-Verleger Hugo Gernsback kurz HUGO genannt) vergeben. Fast 20 Kategorien gibt es, doch die wichtigsten sind Novel (dickes Buch), Novella (Buch bis ca. 200 Seiten), Novelette (zwischen 7.500 und 17.500 Wörtern) sowie die Short Story (Kurzgeschichte). Auch wer von den Büchern und ihren Autoren mangels Interesse noch nie gehört hat – viele der Gewinner oder Erstplatzierten tauchen teils Jahrzehnte später doch wieder auf – als Ideen für Serien oder großes Kino. Vorgeschlagen und gewählt wird dieser renommierteste Publikumspreis für Science Fiction und Fantasy durch die Teilnehmer des jeweiligen Weltkongresses der SF-Freunde, der dieses Jahr in Finnlands Hauptstadt Helsinki stattfindet.

Heute geht es um die sogenannten Novelettes. Da Deutschland keine vergleichbare Kurzgeschichtentradition wie die Vereinigten Staaten hat, bei der eine Vielzahl von Lesematerial mit Magazinen und Heften unters Volk gebracht wurde, gibt es im Deutschen kein wirkliches Pendant für die Gattung von 7.500 bis 17.500 Wörtern: Für ein Buch zu wenig, für eine kleine Kurzgeschichte viel zu viel.
Science-Fiction Fans kennen jedoch diese Gattung aus den deutschen Sammeltaschenbuchbänden wie Asimovs SF-Magazin oder Das Beste aus The Magazine of Science Fiction & Fantasy. Taschenbücher, die manchmal nur 3, 4 oder 5 längere Geschichten enthalten.
Als Medium ist diese Gruppe herausfordernd: Neben einer guten Idee muss aber auch Handlung und Charakterisierung folgen. Da hat es die echte Kurzgeschichte bedeutend einfacher, muss sie doch zumeist nur eine Idee in kurzer Form und plakativ bereitstellen (was aber natürlich nicht heißt, dass es einfach ist, eine gute Kurzgeschichte zu schreiben).

Ich mache mich seit einigen Jahren daran, in den 4 genannten Kategorien bis zur Preisverleihung alle Kandidaten gelesen haben zu wollen, und will einmal wieder den Rest der Welt an meinen subjektiven Ergebnissen teilhaben lassen.

Ärgerlicher Weise ist die Wahrscheinlichkeit, eine gute Novelette als Übersetzung später einmal in Deutsch präsentiert zu bekommen, eher gering. Nur im Falle von sehr bekannten und produktiven Autoren könnte es passieren, dass sich ein Verlag Jahre später dazu bereitfindet, mehrere seiner Novelettes in ein Taschenbuch zu packen.
Die unten angefügten Buchbesprechungen sind im Übrigen alles schon einmal von mir in der Facebookgruppe Asimov-Kellerbar erschienen.

Der ganze Artikel hier als PDF-Datei! hugo-2017-novelettes (pdf, 712 KB)
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Sonntag, 28. Mai 2017
HUGO 2017 - die Novellas


Die besten SF-Romane 2016 – Der HUGO 2017 im Bereich Novellas

von Klaus Marion

Seit 1953 wird im Sommer für die Werke des Vorjahrs der Science Fiction Achievement Award (nach dem SF-Verleger Hugo Gernsback kurz HUGO genannt) vergeben.

Fast 20 Kategorien gibt es, doch die wichtigsten sind Novel (dickes Buch), Novella (Buch bis ca. 200 Seiten), Novelette (zwischen 7.500 und 17.500 Wörtern) sowie die Short Story (Kurzgeschichte).
Auch wer von den Büchern mangels Interesse noch nie gehört hat – viele der Gewinner oder Erstplatzierten tauchen teils Jahrzehnte später doch wieder auf – als Ideen für Serien oder großes Kino.
Vorgeschlagen und gewählt wird dieser renommierteste Publikumspreis für Science Fiction und Fantasy durch die Teilnehmer des jeweiligen Weltkongresses der SF-Freunde, der dieses Jahr in Finnlands Hauptstadt Helsinki stattfindet.

Problematisch ist natürlich, dass die Werke fast alle in Englisch vorliegen – und die Bereitschaft, gerade dicke Formate einfach so zu übersetzen (jenseits der Bestsellerautoren), bei deutschen Verlagen doch sehr nachgelassen hat. Hier wird auch durch die Platzierung der jeweils bis zu 6 Kandidaten ent-schieden, was möglicherweise auf dem deutschen Markt erscheint.
Wer darauf nicht warten will, muss in Englisch lesen. Entweder durch den Kauf als Buch oder eBook, oder als stimmberechtigter Teilnehmer mit dem sogenannten Voter-Package, das einen Großteil der Kandidaten als eBook kostenfrei zur Verfügung stellt.

Ich mache mich seit einigen Jahren daran, in den 4 genannten Kategorien bis zur Preisverleihung alle Kandidaten gelesen zu haben, und will einmal wieder den Rest der Welt an meinen subjektiven Ergebnissen teilhaben lassen – und auch einen Vorschlag geben, an welche englische Lektüre man sich dran machen könnte. (...)

Der ganze Artikel hier als PDF-Datei! hugo-2017-novellas (pdf, 488 KB)
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Dienstag, 29. Oktober 2013
Buchlesung in Garching bei München
Am 27. Oktober 2013 habe ich auf dem Muccon - Phantastische Büchermesse auf Einladung der Veranstalter eine Lesung aus meinem Buch "Geschichten aus der Asimov-Kellerbar" gehalten.
Die Messe fand in Garching bei München zusammen mit der Jahrestreffen des Science Fiction Club Deutschland (SFCD) statt.

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Dienstag, 12. März 2013
Neue Facebook-Gruppe "Asimov's Science Fiction Magazine"


Nachdem man ja per eReader aktuelle ausländische Zeitschriften zu überschaubaren Preisen lesen und abonieren kann, kann ich jetzt auch das Asimov's Science Fiction Magazin quasi druckfrisch genießen (In meinem Fall als Kindle-Abo).
Da ja immer weniger SF-Kurzgeschichten ins Deutsche übersetzt werden, bleibt hier wirklich nur die Möglichkeit, im Original zu lesen, um gerade bei den Kurzgeschichten am Puls der aktuellen Entwicklung zu bleiben.
Ich habe keine Vorstellung, wie groß die Zahl der deutschen Abonnenten des ASFM wirklich ist - bin ich der einzige? Kann ja kaum sein.
Schön wäre es, wenn hier die Leser in einem gemeinsamen Forum diskutieren könnten.

Ich habe daher eine offene Facebookgruppe gegründet ("German Readers of Asimov's Science Fiction Magazine").
Mal schauen, ob sich hier jemand findet...

Auf jeden Fall werde ich dort meine regelmäßigen Meinungen zu den Inhalten des ASFM veröffentlichen.

http://www.facebook.com/groups/524859094225178/
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Montag, 25. Februar 2013
Ein aktueller Blick in Analog
Ein aktueller Blick in Analog

Analog Science Fiction and Fact gilt (unter wechselnden Namen) als das langlebigste Science Fiction Magazin, das zum ersten Mal 1930 als Astounding SF erschien und unter John W. Campbell jr. seine Blütezeit erlebte. 1971 übernahm Ben Bova die Herausgeberschaft, aktuell wird das Magazin von Stanley Schmidt herausgegeben.
Das Magazin ist inzwischen auch als eBook-Variante für den Leser außerhalb der USA leicht und günstig zu erhalten.

Was tut sich momentan in den aktuellen Ausgaben? Welche Autoren und Inhalte sind erwähnenswert? Lassen wir die letzten 3 Ausgaben Revue passieren und greifen uns interessante Inhalte heraus. (...)

Die ganze Geschichte hier
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Donnerstag, 22. November 2012
SF-Klassiker: Michael Swanwick - In Zeiten der Flut
Michael Swanwick - In Zeiten der Flut (engl: Stations of the Tide)



Und wieder ein SF-Klassiker abgearbeitet. Michael Swanwicks "Stations of the Tide" (dtsch.: In Zeiten der Flut) ist 1991 erschienen, NEBULA-Award Winner 1992 und nominiert für alle anderen großen SF-Buchpreise.

Meine Wertung: Wertung: 5 von 5 Sternen

Ich habe den Roman damals verpasst, und heutzutage kann man ihn in deutsch nur gebraucht bekommen. In Englisch gibt es eine aktuelle Ausgabe für 14 Euro, eine kindle-Version für gut 10 Euro.

Doch gleich eine Warnung vorneweg: In Englisch ist das Buch nicht einfach. Schon klar, warum es damals den Preis der Autorenschaft bekommen hat: Dieses Buch ist nicht nur Handlung, sondern auch Literatur. Wieviel davon im deutschen ankommt, vermag ich nicht genau zu sagen - sprachlich ist es mit einer Vielzahl von Begrifflichkeiten und Wendungen gespickt, die nicht von ungefähr ein Feeling der (alten) Südstaaten und der Everglades vermitteln, die aber das Lesen nicht einfacher und schneller machen (und bei mir diverser Staus auf der Schiersteiner Brücke bedurften...).

Mit 260 Seiten nicht wahnsinnig dick, spielt es in einer sehr fernen Zukunft auf dem Planeten Miranda, einem einstmals technologisch aufstrebenden Planeten, auf dem undurchdachter technischer Fortschritt eine humanitäre Tragödie verursachte, und dessen Bewohner vom menschlichen Imperium mit einem Importbann modernster Technik belegt wurden. (...)
Die ganze Empfehlung hier
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Samstag, 2. Juni 2012
Die Webseite zum Buch: Asimov-Kellerbar ist Online
























Passend zu meinem Buch über die Asimov-Kellerbar hat die Kneipe auch ihren Webauftritt freigegeben:
Unter
http://www.asimov-kellerbar.de
finden sich Neuigkeiten und Informationen rund um die erste Science-Fiction-Kneipe-Deutschlands!
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Donnerstag, 26. Januar 2012
Connie Willis: Blackout / All Clear - ein Lese-Fazit
Connie Willis - Blackout / All Clear

Meine Wertung: Wertung: 3 von 5 Sternen


Vor einigen Jahren drückte mir mein englischer (und viel zu früh verstorbener) Freund Norrie ein Taschenbuch in die Hand, das ich mal lesen sollte:
Der Autor von "Digital Fortress", in Deutsch als "Diabolus" erschienen, war mir damals nicht geläufig (Da stand der Dan Brown Hype noch ganz am Anfang). Norrie schien von dem Buch ganz angetan zu sein, und so machte ich mich an die beunruhigenden 500 Seiten.
Das war noch in der Anfangszeit meines tapferen Entschlusses, mich etwas mehr der englischen Sprache und den schriftstellerischen Originalwerken zu widmen, und mir fielen diese vielen Seiten wirklich schwer.
Besonders ärgerte mich dabei, dass die Dan Brown-spezifische Action-Handlung auf einer falschen Prämisse basierte: Es geht in dem Werk, grob gesprochen, um die Frage von Geheimnachrichten, Verschlüsselung und den Möglichkeiten und Grenzen, verschlüsselte Texte wieder zu entschlüsseln Die Handlungen und Entscheidungen des Helden, seines Zeichens Experte für Kryptografie, basieren aber auf Annahmen zu diesem (...)
Das ganze Fazit hier
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Donnerstag, 13. Mai 2010
Dr Who mit englischen Subtitles


Als Besitzer des passenden Satelitenequipments und bekennendem Anglophilen habe ich die ungeteilte Freude, die neuen Dr. Who-Folgen der aktuellen Staffel (siehe http://www.bbc.co.uk/doctorwho/dw ) jeweils live auf BBC 1 bzw als Wiederholung auf BBC 3 zu sehen und auf DVD zu bannen.
Praktischer Vorteil neben der guten Qualität sind die englischen Subtitles, die bei allen BBC-Sendern in allen Programmen optional mitgesendet werden. Die machen dann doch einige subtile sprachliche Gags erst richtig verständlich.
Freunden, die keine Lust haben, auf die DVD Veröffentlichung zu warten, kann ich einzelne Folgen gerne mit oder ohne Subtitles zur Verfügung stellen!
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