Archiv der Kategorie 'Satiren Asimov-Keller-Bar'

Mittwoch, 6. August 2014
"Feuer Frei" in englischer Übersetzung erschienen


Meine SF-Satire "Feuer Frei" aus dem Buch "Kein Raumhelm an der Bar - Neues aus der Asimov-Kellerbar" ist jetzt auch als englische Übersetzung erschienen.
In einer Übersetzung von Wolf von Witting erschien diese Satire als "Fire in the Hole" in CounterClock 18. Viel Spaß!

FIRE IN THE HOLE
von Klaus Marion
Übersetzung: Wolf von Witting

My wife gave me the information concisely. "We have been invited by Herbert. On Friday. To a private party in the Asimov Basement Bar. We are going!"
Hm.
Of course, Herbert is a widely renowned sf-fan. But why should we participate in this dreary party, thrown by a half-witted wanker? The conversation of his other guests can usually be hailed as pedestrian at best.


Perhaps because Herbert's parties are renowned for their relaxed atmosphere, for their compelling and charismatic guests and for the exquisite food as well as for the sharp witticism of their host.
The event unfolded accordingly. One celebrity after the other entered Rudi Gerstner's Asimov Bar and Herbert was once again the superstar of the parade...
Die ganze Satire hier
Montag, 10. September 2012
Das vergessene Buch - ein Vortrag in der Asimov-Kellerbar
Der nachfolgende Artikel stammt aus der Vortragsreihe "SF-Literatur heute" in der Asimov-Kellerbar

(Facebook-Gruppe: Asimov-Kellerbar)
www.asimov-kellerbar.de

Das vergessene Buch


Meine Wertung:
James Tiptree jr – welcher SF-Leser kennt diesen Namen nicht?
James Tiptree j. war Alice Sheldon, die jahrelang unter diesem Pseudonym Kurzgeschichten veröffentlichte, die in jeder Hinsicht bemerkenswert waren.

Für die, die die Geschichten damals in den Magazinen lasen (bzw. in Deutschland um ein paar Jahre versetzt als Taschenbücher kauften), war Tiptree jr. eine Offenbahrung: Rasante Geschichten wie "Birth of a Salesman", (Geburt eines Handlungsreisenden, dtsch. 1976), mit einem Irrwitz und Tempo wie unter Speed (was es möglicherweise trifft – Sheldon war langjährig Amphetaminabhängig), humorvolle SF aus ganz persönlichem Winkel "Pupa Knows Best", (Hilfe!, dtsch. 1976), tragische Plots wie "Forever to a Hudson Bay Blanket", (Ein Leben für eine Decke der Hudson Bay Company, dtsch. 1975) oder "Love Is the Plan the Plan Is Death", (Liebe ist der Plan, der Plan ist Tod, dtsch.1981), und dann wieder Geschichten, die so locker mit Sex und amerikanischen Idealen umgingen wie das geniale "I’ll Be Waiting for You When the Swimming Pool Is Empty" (Wer rastet, der rostet, dtsch. 1976) (...)
Der ganze Artikel hier
Dienstag, 28. Juni 2011
Neues aus der Asimov-Kellerbar: Wir gründen einen Club!
Wir gründen einen Club
von Klaus Marion

Veröffentlich in Fandom Newsletter 28 1990

Zu den erhebendsten Momenten im Leben eines durchschnittlichen Science Fiction Fans gehört der Augenblick, wenn die Wahl zum Vorsitzenden des SFCD verkündet und man diesen Posten für die nächsten Jahre innehaben wird. Leider übersteigt die Zahl der Bewerber um dieses Amt die tatsächlich zur Verfügung stehenden Plätze bei weitem. Sollte dies das Ende aller fannisches Selbstbewußtsein fördernder Träume sein? Aber Mitnichten! Auch ein Vereinsvorsitzender/Präsident oder Clubchef sind wunderschöne Titel, die auf jedem Con-Namensschild guten Eindruck machen (und bei Anforderung von Buch-Rezensionsexemplaren unschätzbare Dienste leisten! Also gründen wir einen SF-Verein. Hier ein paar wichtige Tips aus der Praxis, die der Autor in bewegten Jugendjahren zwanglos sammeln konnte.


1) Mitglieder
Solange nicht gerade die Eintragung als e.V. angestrebt werden soll, ist gegen eine 1-Mann-Gründung nichts Prinzipielles einzuwenden Es gibt keine Probleme bei Meinungsverschiedenheiten, und die Perry Rhodan-Anstecknadel wird einem von niemandem streitig gemacht. Nun ist aber das Vorhandensein von diversen Vereinsmitgliedern als der Normalfall anzusehen, außer der Beruhigung des eigenen schlechten Gewissens wird ja schließlich jemand benötigt, der die Publikationen finanziert und sonstige unangenehme Aufgaben übernehmen kann.

Nach der Erfahrung des Verfassers dieser Zeilen ist es sehr einfach, aus vorhandenen Briefkontakten problemlos ca. 10-15 neue Mitglieder für einen neuen Verein hervorzukitzeln. Es empfiehlt sich, nicht mit der beabsichtigten Gründung hausieren zu gehen. Gründungsmitglieder sind notorisch geltungsbedürftig und machen einem ständig die leitenden Positionen streitig. Nein, man suche neue Mitglieder für den "hoffnungsvollen, jetzt schon 3 Monate bestehenden Club mit seinen 30 Mitgliedern". Eine Mitgliederliste sollte sich anschließend so lange verzögern, bis dieser Wert dann tatsächlich erreicht wurde. Mitglieder sollten übrigens möglichst weit weg wohnen (mind. 200 km) und keinen PKW besitzen. Dies erleichtert die ungestörte Clubleitung ungemein.

2) Namen & Titel
Grundsätzlich gilt: Im Titel eines guten Vereinsnamens sollten Adjektive wie 'europäisch', 'international', 'gesamt" sowie der Begriff 'Dachverband unter keinen Umständen fehlen. Merke: Nur ein langer Titel ist ein guter Titel Nichts erhöht das Selbstwertgefühl so sehr wie ein profunder Titel. 'l. Vorsitzender' klingt ja schon sehr schönn, aber ein 'Alleiniger Exekutiv-Präsident des ersten allgemeinen europäischen Dachverbandes zur Förderungder SF-Literatur in Rundfunk und Fernsehen' (AEPdeaeDzFdSFLiRuF) schlägt auf Cons jeden popeligen Ehrengast um Längen. Auch beigeordnete Funktionen sollten nicht unerwähnt bleiben. 'Vorsitzender des Arbeitskreises Fraucnfragen im allgemeinen erweiterten Vorstandsgremium', oder ein 'Fachrat für angewandte Literatur-Betreuung im ASTGSF' machen sich herrlich auf Briefbögen, bei denen die Erwähnung derartiger fachlicher Qualitäten mindestens 30% der zur Verfügung stehenden Blatthöhe ausmachen sollte.

3) Posten
Durch die Eigengründung bedingt, ist die Anzahl der wahlberechtigten Mitglieder unseres Dachverbandes naturgemäß eingeschränkt. Hier empfiehlt sich die sog. 'geheime Selbstwahl', wobei der Gründer kommissarisch auch noch die Posten des Kassierers, Stellvertreters und 'Clubrats für technische Fragen' in Personalunion übernimmt. Sind in diesem Fall die Mehrheitsverhältnisse noch einigermaßen überschaubar, erfordern steigende Mitgliedszahlen vorsichtigeres Taktieren. Neben der Tatsache, daß man als Herausgeber des Clubmagazins die Wahlvorschläge dezent in eine sinnvolle Form und Reihenfolge zu bringen in der Lage ist, ermöglicht die Auszählung der brieflich eingehenden Stimmzettel durch den Schwager oder großen Bruder unüberschätzbare Wahlkampfvorteile (siehe auch Taschenbuch: Stimmenzählen, aber richtig - SED/PDS-Verlag, Ost-Berlin). Eine gute Alternative sind die aus dem Aktienrecht entlehnten 'Stimmrechtlosen Vorzugsmitgliedschaften' die gewisse Probleme erst gar nicht aufkommen lassen. Ansonsten sei auf den Abschnitt 'Satzung' verwiesen.

4) Wahl des Vorsitzenden
Da die Existenz des PRBCBS beweist, daß auch die abstrusesten, hiesigen Vorstellungen von innerer Vereinsdemokratie schmerzhaft zuwiderlaufenden Satzungsparagraphen (Zwang zur Abstimmung, Geldbuße bei Nichtwahl etc), von Vereinsmitgliedern widerspruchslos geschluckt werden, sollte der neue Vorsitzende beim Satzungsentwurf (siehe dort) keine Hemmungen an den Tag legen. Kandidaturen müssen 3 Monate vorher schriftlich vorliegen (so daß man sie noch rechtzeitig ausschließen kann) und von mindestens 6 Mitgliedern eidesstattlich unterstützt werden. Die Abwahl des Vorsitzenden ist nur möglich bei: - Zustimmender Votierung über 85% aller Mitglieder sowie einstimmiger Beipflichtung durch den Vorstand - Der Zustimmung durch ein Schiedsgericht, dem Clark Darlton, Isaac Asimov sowie W. Voltz (die beiden letzten posthum) angehören müssen (einstimmiger Beschluß) - Sowie eine Beglaubigung durch die Mehrheit der SFCD-Mitglieder von 1973.

5) Satzung
Das Wichtigste überhaupt. Eine gute Satzung eröffnet mit dem Vereinszweck in Grundgesetzmanier ('Im Willen zur freundschaftlichen Völkerverständigung, in der Absicht, pipapo zu fördern' etc). Danach folgen Paragraphen. Viele Paragraphen. Die optimale Satzung hat über 200 Punkte, die so verteilt sind, daß jeder Paragraph auf mindestens 6 weitere verweist, wobei der tatsächliche Zusammenhang nur vom Verfasser unter Zuhilfenahme eines wandtafelgroßen Schaubildes überblickt werden kann. Diese Art der Satzung bietet für alles Unangenehme eine praktische Lösung: - inquisitorische Fragen nach dem Verbleib von Mitgliedsbeiträgen? §156: Auszahlung von Kostenaufwendungen an den Clubvorsitzenden... - lästige Forderungen nach Satzungsänderungen? §95: Änderung der Satzung ist nach einer Übergangsfrist von 3 Jahren und nur unter Zustimmung des Vorsitzenden möglich - nervige Vorstandskandidaten? §91, §95, §98, §112, §118, §136, §198, §199 und §215: Bewerbungsfristen und Bewerbunghindernisse (siehe auch: Mitgliederrechte §207) - nicht erscheinendes Clubmagazin? §146: Die durchschnittliche Zahl der in einem Jahrzehnt zu erscheinenden Magazine bestimmt sich nach den vom Kassierer (bei Stimmengleichheit: Vom Vorsitzenden) festgesetzten Terminen: Sie sollte 12 pro Jahr nicht überschreiten (jedoch mindestens 2 pro Jahrzehnt).

6) Beiträge
Moderat, aber langfristig ausplündern. Hohe Anfangsrabatte für Vorauszahlungen über 1-2 Jahre sind empfehlenswert, bei Clubauflösung fällt Vermögen satzungsgemäß an den Vorsitzenden. Lukrativ sind auch Satzungsbestimmungen, nach denen eine Erhöhung der Beiträge einseitig vom Vereinspräsidenten beschlossen werden kann (sog unbeschränkte Nachschußpflicht) Im Aufnahmeformular sollte sich das neue Mitglied im Kleingedruckten auf Seite 7 der Pfändung aller beweglichen und nicht beweglichen Habe bei Nichtzahlung der Vereinsgebühren aussetzen, sowie sich zur Abarbeitung fälliger Mitgliedsbeiträge durch niedere Dienste im Haushalt des Vorsitzenden bereit erklären.

7) Revolution
Irgendwann passiert es. Der osteuropäische Virus der Auflehnung gegen die schützende Hand des Vorsitzenden erreicht auch die friedvollen Mitglieder Deines Vereins. Lästige Mahnwachen vor Deiner Tür und gerichtliche Aufforderungen zur Rückzahlung von Mitgliedsbeiträgen sind deutliche Zeichen für ein ungesundes Vereinsklima. Zeit, den Club zu verlassen. Und einen neuen zu gründen.
Donnerstag, 9. Juni 2011
Neues aus der Asimov-Keller-Bar: Das Spiel
Das Spiel
von Klaus Marion

Veröffentlich in Beam 8 1988


Eine immer wiederkehrende Freude sind sogenannte Science Fiction- oder Fantasy-Spiele. Natürlich gibt es einige echte Klassiker in diesem Genre. Bei manchen Neuerscheinungen jedoch macht man sich ernsthafte Gedanken über die Autoren der Spiele und ihre geistige Verfassung...

"Guten Abend!"

Mit einem lässigen Grinsen auf den Lippen schob sich Rudi Gerstner an mir vorbei in die Wohnung, hinter seinem Rücken eine flache Schachtel verbergend.

Ich folgte Rudi auf dem Fuße, jederzeit bereit, meine geheimen Bier- und Knabbervorräte im harten Nahkampf zu verteidigen. Derartige Sorgen schienen jedoch überraschender Weise unbegründet, ganz gegen seine sonstigen Gewohnheiten durchwühlte Rudi nicht einmal meine Privatpost, sondern plazierte die hinter seinem Rücken befindliche Schachtel unauffällig in der Mitte des Tisches. Ich musterte das Ding vorsichtig, kam jedoch nach wenigen Minuten zu dem Schluß, daß es sich um keine wie immer geartete Höllenmaschine handeln konnte.

"Okay, ich gebe auf. Sag schon, was das ist."

Rudis Grinsen wurde noch um eine Spur breiter.

"Dies," bemerkte er stolz, " ist das neueste Produkt des Rudi Gerstner Spieleversands. Von mir entworfen, von mir konzipiert, von einem freundlichen Druckereibesitzer probegedruckt. Kostenlos natürlich."

"Einfach so?"

"Nun ja", räumte Rudi ein, ich habe ihm gesagt, daß ich 5000 Stück drucken lassen wolle. Ist ja auch egal. 100 will ich auf jeden Fall machen lassen."

Mit diesen Worten öffnete er den schmucken Kasten, dessen Titelbild eine bluttriefende Hand zeigte, die gerade dabei war, eine sich wild wehrende Gestalt zu zerquetschen.

"Wie heißt denn das Spiel?"

Rudi entfaltete einen großen Spielplan und setzte verschiedene, an hoffnungslose Alkoholiker erinnernde Spielfiguren auf ein Feld, das mit 'Start' gekennzeichnet war.

"Es spielt im Science Fiction Fandom und heißt 'Fannischer Aufstieg'. Spielregeln sind ganz einfach. Ich erkläre sie Dir kurz, dann spielen wir einmal. Holst Du mal was zu trinken und Kartoffelchips?"

Ich holte. Meine Frau hatte sich inzwischen im Schlafzimmer eingeschlossen und drohte, meinen Computer zu zerkleinern, wenn diese Nervensäge nicht verschwände. Sie sagte nicht 'Nervensäge', doch mein Respekt vor dem gedruckten Wort verbietet es mir, denn genauen Ausdruck niederzulegen.

Ich legte ihr dar, daß sich es bei Rudi Gerstner um einen personifizierten übergesetzlichen Notstand handle, dem man nicht so einfach beikommen könne.

Nun sind direkte Aufforderungen die ungünstigste und am wenigstens erfolgversprechende Methode, Rudi Gerstner wieder loszuwerden, und so willigte ich ein, wenigstens ein Spiel probeweise zu beginnen.

Ganz einfach, die Spielregeln, wie mir Rudi erklärte. Man brauche bloß vom Startfeld 'Beginn im Fandom' zum Zielfeld 'Du bist eine fannische Berühmtheit und wirst angebetet' zu gelangen und mit Hilfe eines Würfels die dazwischen liegenden 160 Felder schadlos zu durchqueren. Dazu gab es jede Menge Ereignis- und Zusatzkarten.

Ich wollte mich nicht lange in fruchtlose Spielregeldiskussionen verwickeln lassen, erhielt 5 Egoboo-Punkte und eine Ohrfeige von Rudi, um mir klarzumachen, "daß ich nun im Fandom sei". Als ich mich revanchieren wollte, versicherte Rudi mir, daß diese Ohrfeige nur einmal pro Spiel eingesetzt werden kann.

Nun ja, die Handlung entwickelte sich langsam, aber interessant. Mit Hilfe von Action-Marken gab ich ein Fanzine heraus, welches jedoch 6 Felder weiter wegen Spionage und Rufmord vom Verfassungsschutz verboten wurde. Durch diese Aktion geriet ich mit 8-Egoboo-Punkten in Rückstand, konnte das Blatt jedoch überraschend wenden, als Rudi die Karte 'Der Besuch von Hans-Jürgen Mader schafft Sie. 8 mal aussetzen! 'gezogen hatte. Leider verlor ich 4 Zahnarztpunkte, nachdem ich auf Feld 78 mit Josh Schütte in ein Streitgespräch verwickelt wurde, konnte dieses Malheur durch überraschendes Ausspielen der Karte "Armin Möhle kaltgestellt. Sie erhalten 50 Beifallspunkte" jedoch wieder etwas wettmachen.

Nach einer knappen Stunde standen wir beide kurz vor dem Ziel, als sich mir beim Durchlesen der letzten Felder etwas Merkwürdiges in mein Bewußtsein drängte.

"Sag mal Rudi, die letzten 6 Felder beinhalten alle so Sachen wie 'Von Klaus N. Frick mit der Krawatte erdrosselt. Noch mal neu anfangen! 'Wie soll man denn solche Sachen mit einem Würfelwurf überspringen?"

Rudi fing krächzend an zu lachen.

"Das ist ja der Gag. Was Du auch machst, Du kommst nie ans Ziel! Lustig, was?"

Ich packte Rudi wortlos am Kragen und warf ihn aus der Wohnung. Auf sein energisches Klopfen an der Tür erbarmte ich mich nach einer Weile und warf das Spiel hinterher. Hoffentlich hat es ihn erschlagen.
Sonntag, 5. Juni 2011
Neues aus der Asimov-Keller-Bar: Ein trauriger Abend
Ein trauriger Abend
von Klaus Marion.

WoK
© Klaus Marion Juni 2011


Am gestrigen Samstag wurde unser Freund, SF- und Fantasy-Fan Joachim begraben.
Viele Freunde waren gekommen, um den letzten Weg mit ihm gemeinsam zu gehen. Und um sich danach zusammenzusetzen und über ihn zu reden.


Das Licht war schon etwas heruntergedreht, die Musik spielte leise, die Gespräche waren gedämpft.
An einem Tisch im Hintergrund saßen noch ein paar Freunde unseres verstorbenen Freundes Jo zusammen und unterhielten sich. Die meisten waren inzwischen gegangen. (...)
Die ganze Satire hier
Donnerstag, 2. Juni 2011
Neues aus der Asimov-Keller-Bar: Portosenker
Leserbrief
von Klaus Marion.

Aus ANDROMEDA NACHRICHTEN 128
© Klaus Marion August 1989

In frühen Jahren war Rudi Gerstner neben seiner Kneipentätigkeit auch als engagierter Fanzineherausgeber tätig. Wenn da nur nicht das Briefporto wäre...

Zu den größten Problemen für die Herausgeber von Science-Fiction Fan-Magazinen gehört die Tatsache, daß nach mühsamer Erstellung der Machwerke diese literarischen Konvulate irgendwie den Empfänger erreichen müssen. Und da es dabei meist nicht mit dem Porto des durchschnittlichen Normbriefes getan ist, bedarf es schon einer nicht unerheblichen Phantasie, die Kosten für den Transport innerhalb erträglicher Grenzen zu halten...

Die Wohnung von Rudi Gerstner befand sich in einem völlig normalem Zustand, also dergestalt, wie Räume normalerweise nach der Explosion einer Nuklearladung im Kilotonnenbereich auszusehen pflegen. (...)
Die ganze Satire hier
Mittwoch, 1. Juni 2011
Neues aus der Asimov-Keller-Bar: Leserbrief
Leserbrief
von Klaus Marion.

Aus AN 185
© Klaus Marion Oktober 2000

Vorbemerkung:
Es gab Zeiten, da war es für Leserbriefschreiber in den Andromeda Nachrichten des SFCD nicht ganz einfach, Gehör zu finden. Leserbriefe gingen verloren, wurden wegen Redaktionsschluss ein nicht veröffentlicht oder wurden aus Platzgründen teilweise sinnentstellend gekürzt.
Sollte es da ein System geben?
Der nachfolgende Bericht aus der Asimov-Keller-Bar enthüllte die Wahrheit...


Es war ein kühler Herbstabend, doch in der Asimov Kellerbar verbreitete der Heizofen sowie zwei genossene Cyberspace-Flips die mollige Wärme, den die Stammgäste der ersten und einzigen SF-Kneipe in Deutschland so lieben. (...)
Die ganze Satire hier