Samstag, 29. Januar 2011
Nach Neuseeland reisen für Anfaenger (Teil 1)

Von Klaus Marion

Eine Vorbemerkung
Reisebericht oder Handbuch für Neuseelandreisende. Was soll das hier denn werden? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Etwas von beidem.
Meine Frau, meine Tochter und ich reisten am 20. Dezember 2010 von Frankfurt/Main nach Neuseeland (Sie erinnern sich vielleicht: da war gerade das große Schneechaos in ganz Europa), und wir kehrten am 8. Januar 2011 wieder nach Hause zurück. Dazwischen lagen unvergessliche Eindrücke, aber auch mehr als einmal der nagende Gedanke: "Wenn man das vorher gewusst hätte...". Viele Dinge gibt es, die wir bei einer zweiten Reise anders machen würden, Überlegungen, die unsere Reise noch schöner gestaltet hätten – oder geholfen hätten, bestimmte Fehler nicht zu machen.
Wir haben im Vorfeld viel über unser Ziel gelesen (aber natürlich nicht genug), wir haben uns beim Reisebüro und anderen Reisenden informiert. Und doch fanden sich die hilfreichen Kleinigkeiten oder beruhigenden Informationen oftmals nicht im Reiseführer, sondern mussten selbst erfahren und erlitten werden.
Dieser mehrteilige Bericht richtet sich an alle, die sich überlegen, das schöne Land Neuseeland zu besuchen – etwas, wozu ich ausdrücklich ermutigen möchte. Ein zivilisiertes Abenteuer am anderen Ende der Welt. Viel Spaß beim Lesen. Viel Spaß beim reisen! (...)

Die ganze Geschichte hier
dieser Beitrag |  Kategorie Verschiedenes | 
100 Books ~ Tag 1: Douglas R. Hofstadter - Gödel, Escher, Bach
Tausende von Büchern in meinem Bücherschrank - aber manche lohnen sich, einfach noch einmal gelesen zu werden. Jeden Tag ein neuer Vorschlag für ungewöhnliche Lesestunden - Ein wildes Sammelsurium des geschriebenen Wortes.
Als erstes ein Sachbuch von 1986 (Deutschland):

Douglas R. Hofstadter
Gödel, Escher, Bach


Meine Wertung: Wertung: 5 von 5 Sternen

In den letzten zwei Jahren tobte ein philosophischer Meinungsstreit durch die Feuilletons der deutschen Zeitungen: Hat der Mensch einen freien Willen? Ausgelöst durch neue Erkenntnisse der Neurobiologie kippte das Pendel plötzlich vom Postulat der absoluten Willensfreiheit zu einem biologischen Determinismus: "Wenn unser Denken schon auf Materie aufsetzt, dann ist der freie Wille Illusion!"
Wer so argumentiert, hat einiges nicht verstanden. Und mit Sicherheit "Gödel, Eschher, Bach" nicht gelesen. Ein Nummer 1 Bestseller aus den Achzigern, in dem der Autor mit Hilfe der Genies Gödel (Mathematik), Escher (Darstellung) und Bach (Musik) seine Theorie von seltsamen Schleifen und dem daraus zwingend resultierenden Ergebniss des nicht deterministischen Denkens entwickelt.
Selbst wer dem Autor nicht bis dorthin folgen mag: Auf dem gedanklichen Weg erfährt er Faszinierendes über die konstruierten Strukturen in Bachs Musik, über die unmöglichen Welten eines Eschers, und lernt nebenbei auch noch, wie man Beweise erstellt und damit Wahrheit bekommt (um dann zu erfahren, dass bestimmte Dinge per Beweis bewiesen nicht beweisbar sind.
Nichts für eine schnelle Bett-Lektüre, aber interessant, witzig, spannend und eingängig geschrieben.
Nur zu empfehlen!
dieser Beitrag |  Kategorie 100 Buecher |